Stielwarzen

Stielwarzen, auch Fibrome genannt, sind millimetergroße Knötchen oder stielförmige Wärzchen, die einzeln oder zahlreich, v. a. an Hals, Achselhöhle oder Leisten entstehen. Obwohl im Volksmund „Stielwarzen“ genannt, handelt es sich nicht um Warzen im eigentlichen Sinn. Sie können daher auch nicht mit herkömmlichen Warzenmitteln behandelt werden.

Gefährlich sind Stielwarzen nicht. Sie werden niemals bösartig. Allerdings können Sie sich entzünden und natürlich sehr stören, z.B. wenn sie sich ständig in Halsketten verfangen oder am Hemdkragen scheuern.

Stielwarzen müssen nicht behandelt werden. Wenn sie aber kosmetisch stören, sollten Sie sie auf jeden Fall fachärztlich entfernen lassen. Von einer Selbstbehandlung raten wir ab, da Stielwarzen im Inneren fast immer ein größeres Blutgefäß enthalten, welches beim „Abschneiden“ stark bluten kann. Die hautärztlich-chirurgische Entfernung ist ein kleiner, schmerzloser Eingriff, bei dem unterschiedliche Methoden eingesetzt werden, zu denen Ihr Arzt Sie gerne berät.

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