Muttermale

An der Haut jedes Menschen finden sich unterschiedlich viele helle, dunkle, flache oder knotige Male. Viele dieser Hautveränderungen sind harmlose Sommersprossen oder Altersflecke. Die meisten dunklen Flecken an der Haut sind allerdings so genannte Nävuszellnävi („Muttermale“), die aus Pigmentzellen bestehen. Je nach Dicke und Lage erscheinen sie hell- oder dunkelbraun oder sogar blauschwarz.

Bis ins Erwachsenenalter nimmt die Zahl der Muttermale ständig zu. Ebenso können sie sich – insbesondere nach Sonneneinstrahlung der Solarienbesuchen – vergrößern.

Der Hautarzt unterscheidet zwischen einen harmlosen Muttermal und bösartigen Hautveränderungen, z.B. Melanom. 

Bestehen Zweifel an der Gutartigkeit des Muttermals, wird es zu Lasten der Krankenkasse operativ entfernt und histologisch untersucht. Eindeutig gutartige Muttermale müssen nicht entfernt werden. Wenn sie allerdings von Ihnen als störend empfunden werden, ist die Entfernung mit unterschiedlichen Methoden problemlos möglich. In der Regel reicht eine Sitzung zur chirurgischen Entfernung aus. Die anfallenden Kosten für diese Behandlung können versicherungsrechtlichen Sicht aber nicht von den Krankenkassen übernommen werden.

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